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KI

Datenschutz und KI: Acht Merksätze für die Praxis

„Datenschutz und KI? Das geht doch gar nicht.“ Diesen Satz höre ich sehr oft. Weil die meisten Menschen glauben: Aus allem, was ich eingebe, lernt die KI.

Das ist falsch. Und das bedeutet: Datenschutz und KI zusammenzubringen ist möglich, wenn auch kompliziert.

DIGITASA Fachtag: Digitalisierung und künstliche Intelligenz aus Sicht von Sozialarbeitenden – Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten

Wie verändern Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Soziale Arbeit? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für Fach- und Leitungskräfte in sozialen Einrichtungen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des am 06.11.26 in Bremen stattfindenden Fachtags, der das Ziel verfolgt, Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft zu verschränken und Anregungen für die Gestaltung digitaler Veränderungsprozesse in sozialen Einrichtungen zu geben.

KI in der Sozialen Arbeit

Künstliche Intelligenz (KI) verändert unsere Arbeitswelten in rasantem Tempo. Auch die Soziale Arbeit und die Sozialpädagogik stehen vor der Frage: Wie können wir diese Technologien sinnvoll nutzen, ohne eine wesentliche Kernaufgabe wie die Beziehungsgestaltung zu verlieren? Als Professorin für Soziale Arbeit und Sozialpädagogik beschäftigt sich Jutta List-Ivankovic mit der ethisch reflektierten und sinnvollen Integration von KI in Bildungs- und Sozialprozesse. In diesem Beitrag ist es ihr Anliegen, Chancen der Sozialarbeit 4.0 zu erkennen, Potenziale zu nutzen, Risiken zu benennen und die Menschen ins Zentrum zu stellen.

Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen

Die Menschen in Deutschland bewerten ihre eigenen Digitalkompetenzen im Schnitt mit der Schulnote „befriedigend“ (2,6). Damit liegt die Selbsteinschätzung, wie sicher digitale Geräte bedient und technische Anwendungen wie Software oder Apps sinnvoll genutzt werden können, im mittleren Bereich – mit Luft nach oben. Besonders deutlich sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Während sich die 16- bis 29-Jährigen im Schnitt eine 2,1 geben, bewerten die über 75-Jährigen ihre Digitalkompetenz nur mit 3,6. Insgesamt mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) sagt außerdem, dass sich digitale Technologien schneller weiterentwickeln, als sie sich die entsprechenden Fähigkeiten aneignen können.

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