Sharepoint fliegt: MV will Open-Source-Wende mit Nextcloud
Mecklenburg-Vorpommern kappt die US-Cloud: 50.000 Beschäftigte migrieren auf Nextcloud. Der IT-Umbau soll echte digitale Souveränität ermöglichen.
Mecklenburg-Vorpommern kappt die US-Cloud: 50.000 Beschäftigte migrieren auf Nextcloud. Der IT-Umbau soll echte digitale Souveränität ermöglichen.
Nach dem Koalitionsstreit um einen neuen Rahmenvertrag mit Microsoft hat das bayerische Finanzministerium die Verhandlungen mit dem US-Konzern nun beendet.
Nach Jahren des Richtungsstreits setzt Münchens „Mango-Koalition“ auf digitale Souveränität, stärkt das Open-Source-Programm und gibt das IT-Referat der FDP.
Das Bundesdigitalministerium hat einen so genannten „Bürger-Hackathon“ gestartet, der bei der Modernisierung der Verwaltung helfen soll. Unter dem Titel „Deutschland, was geht?“ können sich Bürger und Unternehmen beteiligen.
Die Bayerische Staatsregierung bleibt bei ihrer Linie: Trotz anhaltender Kritik an der Nutzung von Microsoft-Produkten in Behörden sieht sie keinen Anlass für einen grundlegenden Kurswechsel. Eine entsprechende Petition, die unter anderem einen stärkeren Fokus auf Open-Source-Lösungen und europäische Alternativen fordert, wurde vom Landtag als erledigt eingestuft.
Vor einigen Monaten haben wir als Ergänzung zum offenen Brief der Heinlein Gruppe zum ausschreibungsfreien Bezug von Microsoft 365 Lizenzen durch die bayrische Staatsregierung auf Hinweis eines Lesers eine Petition im dortigen Landtag eingereicht.
Am 12.03. war die Anhörung dazu und das Ergebnis liegt nun vor.
Während man sich auch in der Verwaltung allerorts Gedanken darüber macht, wie man Abhängigkeiten zu Microsoft verringern und sich gegenüber der USA digital souveräner positionieren kann, geht Bayern wie gewohnt einen Sonderweg.
Aufruf zur Mitwirkung im Kommunalen Open-Source Board zur Entwicklung gemeinsamer Strategien für den erfolgreichen Einsatz von Open Source in der Verwaltung.
Wir möchten in dem Februar-Fortbildung des Mittagstisches mit Mehrwert mit euch besprechen, wie offene Daten dabei helfen, dass politische Entscheidungen sichtbarer und nachvollziehbarer werden.
Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter untermauert seinen Appell an Schulen, Microsofts Cloud-Office zu verbannen, mit Verweis auf Schadenersatzforderungen.
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