Warum Betroffene von Arbeitsrechtsverletzungen selten vor Gericht ziehen

untersucht, weshalb Menschen in prekären Lebenslagen ihre Arbeitsrechte trotz erlebter Verstöße oft nicht gerichtlich durchsetzen. Besonders betroffen sind migrantische Beschäftigte, die häufig mit unsicheren Aufenthaltsstatus, sprachlichen Hürden, finanziellen Risiken oder Abhängigkeiten vom Arbeitgeber konfrontiert sind.

Die Ergebnisse zeigen, dass wirksamer Rechtsschutz nicht allein von gesetzlichen Regelungen abhängt. Ebenso entscheidend sind niedrigschwellige Beratungsangebote, der Zugang zu Informationen und Strukturen, die Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützen.

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