Mit Nextcloud führt Mecklenburg-Vorpommern (MV) eine Plattform für die Kommunikation und digitale Zusammenarbeit seiner Beschäftigten ein, die ein Anbieter aus der Europäischen Union bereitstellt. Nextcloud hat seinen Hauptsitz in Stuttgart. Dadurch reduziert das Bundesland die Abhängigkeit von Cloud-Service-Providern, die außerhalb der EU angesiedelt sind, etwa in den USA.
Derzeit greifen etwa 5.000 Mitarbeiter auf die Plattform zu. Langfristig sollen alle 50.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Mecklenburg-Vorpommern das System auf Open-Source-Basis nutzen. Das gilt für Fachleute in den Ministerien, aber auch Beschäftigte in den kommunalen Einrichtungen. Betrieben wird die Lösung durch den landeseigenen IT-Dienstleister DVZ M-V GmbH auf eigener Infrastruktur, also vollständig unter Kontrolle des Bundeslands.