Open Source im Bund: Fehlende Strategie bremst den Wandel

Die Verwaltung lässt sich nur mit Open-Source-Software souverän digitalisieren. Doch der Bund nutzt sie bislang kaum. Warum?

Die Bundesverwaltung gibt Milliardenbeträge für proprietäre Software von Anbietern aus den Vereinigten Staaten aus. Dabei soll sie vorrangig Open-Source-Software (OSS) beschaffen. Das steht seit einem Jahr auch im E-Government-Gesetz. OSS wäre für die Digitalisierung in Deutschland besser geeignet und günstiger.

Von entsprechenden Entwicklungsaufträgen würde außerdem die hiesige IT-Industrie profitieren. Doch trotz seiner Selbstverpflichtung, OSS zu nutzen, nimmt der Bund bislang Abhängigkeiten von US-Konzernen und den Verlust der digitalen Souveränität Deutschlands in Kauf. Warum?

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