TL;DR – Antwort des Bayerischen Staatsministeriums auf die Petition zur Digitalen Souveränität
- Kein geplanter Massenvertrag: Es laufen keine Vertragsverhandlungen mit Microsoft in dem befürchteten Umfang – der bestehende Bezug läuft über einen regulär ausgeschriebenen Handelspartnervertrag von 2023.
- Ziel ist Konsolidierung, kein Ausbau: Bayern will bestehende Einzelverträge bündeln, um bessere Konditionen zu erzielen – kein flächendeckender Neuabschluss.
- Kein vollständiger Microsoft-Ausstieg geplant: Die Forderung nach einem kompletten Wechsel zu Open Source wird abgelehnt.
- Datenschutzfragen noch offen: Finale Einschätzungen zu Datenschutz und IT-Sicherheit beim M365-Einsatz fehlen noch; der Hessische Datenschutzbericht wird als Referenz genannt.
- Digitale Souveränität wird behauptet: Bayern setzt auf eigene Rechenzentren und einen Mix aus Open Source, Standardsoftware und Eigenentwicklungen.
- Ergebnis: Das Ministerium regt an, die Petition als erledigt zu erklären.
Kurz gesagt: Alles halb so wild, wir machen das schon – Bitte gehen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!