Dabei zeigt sich wiederkehrend, dass Fragen sozialer Herkunft eine zunehmende Rolle spielen, unter anderem bei der Frage digitaler Kompetenzen (vgl. Lörz & Becker 2025). Auch in aktuellen Studien seit den 2000er Jahren findet in der Sozialen Arbeit eine Diskussion zu Fragen von Ungleichheit im Kontext von Digitalisierungsprozessen statt. Die wachsende Anzahl sozialer Handlungen, die im Kontext digitalisierter Kommunikation stattfinden, die zunehmende Thematisierung in Kontexten Sozialer Arbeit, sowie technologische Abhängigkeiten im Hinblick auf diese Veränderungsprozesse erfordern eine stetige Auseinandersetzung mit digitalen Ungleichheit(en). Es lassen sich – je nach Perspektive auf den Diskurs – drei bis vier Ebenen differenzieren, auf denen diese Ungleichheiten verortet und thematisiert werden.