Ziel ist es, den bisherigen Digitalisierungsdiskurs der Sozialen Arbeit durch die Zusammenstellung vielfältiger kritischer Aspekte zu erweitern und auf diese Weise den Handlungsspielraum der Sozialen Arbeit in Wissenschaft und Praxis zu vergrößern.
Der Band rückt kritische Auseinandersetzungen in den Vordergrund, da diese aus unserer Sicht im disziplinären Diskurs bislang noch zu kurz kommen. Willkommen sind theoretische wie empirische Beiträge, die sich an den Themen politische Ökonomie des Digitalen, Wandel von Professionalität, Verschärfung sozialer Problemlagen, autoritäre politische Entwicklungen sowie digitale Subjektivierung orientieren können, aber nicht müssen. Ausdrücklich laden wir auch Fachkräfte dazu ein, Erfahrungen aus der Praxis in Form von Interviews, Fallberichten oder Essays beizusteuern.
Bei Interesse freuen wir uns über einen Beitragsvorschlag in Form eines Abstracts (max. 2 Seiten) bis zum 15. September 2026. Der Band erscheint Open Access bei Beltz Juventa. Im angehängten Call for Papers finden sich alle weiteren Informationen.